Die Vererbungsgesetze wurden von Gregor Mendel in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts untersucht und beschrieben. Aber erst lang nach seinem Tod wurden diese Regeln und vor allem ihre Bedeutung erkannt.
Das soll hier jedoch nicht das Thema sein. Zumindest nicht unmittelbar. Eigentlich geht es hier um etwas Ähnliches, das dann aber doch wieder anders ist: Wenn man zwei Lieder nimmt und miteinander „kreuzt“, was kommt dann heraus? Schauen wir mal… Ein Großteil meiner Leser (also wahrscheinlich eh alle beide) wird sich noch an „Tatu+Rammstein-Pruzhinki 2006″ erinnern… Ok, die Idee, T.a.t.u und Rammstein zusammenzubringen hatten Rammstein ja schon selber, das lag also irgendwie nahe. Und es ist auch sehr nett geworden, muß ich sagen.
Aber gibt es auch andere Verrückte, die Lieder verschiedenster Genres mischen, und in der Synthese damit wunderbare Werke produzieren? Und die Antwort ist — wie könnte es anders sein: Sicher doch!
Fantastisch, was da gemacht wird. Hier ein Beispiel:
Man nehme zum Einen „Justice – Phantom“
und zum Anderen „The Lady Tigra – Bass on the Bottom“
In den Händen eines fähigen Remixers gibt das dann ein sehr schnittiges Liedchen: DJ Paul – Phantom On The Bottom.mp3
Ich mag das Ergebnis jedenfalls sehr gern. Aber das Beste daran: Es gibt eine Remixerszene, die so lebendig ist, daß sie jedes Jahr ein „Best Of“-Album releasen kann. Enjoy!
Best of Bootie 2005
Best of Bootie 2006
Best of Bootie 2007
Und als Bonus noch ein Mashup, das mir ob seiner Monumentalität und Genialität schon mehrmals den Tag gerettet hat: Party Ben – Galvanize the empire Red Leader standing by!
1 Antwort bis hierher ↓
caela // März 11, 2008 um 11:49 |
Ich zitiere: ‘Ah, ist das gut’ *g* Danke fuer die Bootie Links, ich liebe geniale Mashups.
(Ist auch immer sehr zeitsparend zwei Hits gleichzeitig zu hören) Da musz ich noch mehr reinlosen.
Eto lyubov’ skachut pruzhinki! *hihi* (Das mußte gerade mal wieder gesagt werden)