Mitchs Sündenblock

Zusammengewürfelter Mischmasch

Mai 1, 2008 · Kommentar schreiben

Mit Videos! Und nein, das kann man nicht essen. Die Überschrift beschreibt nur diesen Eintrag sehr gut.

Manchmal denke ich mir Sachen aus, die einfach gut klingen — kleine Kunstwerke, wie ich finde, die einen Aha-effekt beschreiben. Aphorismen, wenn man so will. Letztens erst, am Heimweg kam mir das folgende Szenario in den Sinn, und

Dieses geile Gefühl: Die Menschen halten die Luft an, wenn Du den Raum betrittst.

Dieses Gefühl, das Du nur erfahren kannst, wenn Du ein König bist, oder ein Popstar.

oder ein Sandler…

Ok, das war böse und gemein. Aber so bin ich nun mal. Ausserdem war das olfaktorische Erlebnis in der Strassenbahn wirklich heftig.

Sonst? Nun ja, es gibt Neuigkeiten.

Eden weint im Grab hat nach langer Durststrecke Ende April ein neues Album veröffentlicht. Das kann man zur Abwechslung kaufen, und ich weiss von Personen, die sich schon ein Fanpaket geangelt haben — aber man muss sich wohl beeilen, Fanpakete sind bald aus!

Ausserdem feile ich derzeit an einer weiteren Verbesserung meines Musikgeschmacks: Weniger Kastelruther Spatzen! Weniger Peter Alexander!

Der neueste Favorit ist VNV Nation. Das folgende Beispiel ist eine Liveversion, und der geneigte Leser möge vernehmen, daß mir diese Liveversion besser gefällt als die Studioversion:

VNV Nation — Legion (live)

Aber es gibt natürlich weitere Kandidaten, die sich diese Favoritenrolle vielleicht eines Tages verdienen werden. Da gibt es z.B. eine recht nette Assoziationskette:

Angefangen hat es mit einem Video, das ich irgendwann auf einem Musiksender gesehen habe. Es war fesselnd, einmal wegen der Geschichte, die dieses Video erzaehlt, und zum zweiten aufgrund der Stimme.

Röyksopp — What else is there

Das hat mich dann zu einer Recherche angestachelt, und siehe da: Die Stimme war gewissermassen nur eine Leihgabe einer anderen Gruppe, und die Schönheit, die man im Video sieht, ist in Wirklichkeit nur ein Model. Die Sängerin hat nur einen Gastauftritt, am Ende. Aber egal, das Jagdfieber hatte mich gepackt, und der nächste logische Schritt war natürlich, nach Werken von „The Knife“ zu suchen.

Überraschung: Es gibt eine Version von einem Liedchen von „The Knife“, die wohl jeder kennt, der Werbung im Fernsehen schaut (weiss nicht, ob es die Werbung auch im Radio gibt)

Also zuerst mal zum Aufwärmen einen (diesen!) Werbespottttttt:

(wer sich nichts kaufen will, oder eine Allergie gehen herumfliegende bunte Bällchen hat, kann auch auf das Video des Künstlers ausweichen)

Und dann das Original The Knife – Heartbeats
.

Wie schon gesagt: Aufgrund meiner Schwäche für „seltsam“ hohe Frauenstimmen, wäre es gut möglich, daß Rabid Records vielleicht irgendwann einen neuen Kunden gewinnen könnte. Eventuell. Möglicherweise.

Und wenn ich schon dabei bin, meinen Blog mit Videos zuzumüllen, dann darf eines nicht fehlen (oder hab ich das schon gepostet? Egal. Allein für „one left, one right, that’s how i organize them“ gehört das hierher):
Robyn — Konichiwa Bitches

Ganz am Schluß noch eine Nicht-selektion von Videos (Nicht-selektion bedeutet in diesem Kontext, dass das halt irgendwelche Youtube-filmchen sind, die „The Knife“ zugeschrieben werden — ob die gut oder schlecht sind, kann ich nicht beurteilen, daher stellt das Verlinken dieser Videos keine Empfehlung oder Ähnliches dar), die vor allem mir als Sprungbrett dienen soll.

We share our mother’s health

handy man

N.Y. Hotel

Kategorien: Mordor · youtube-d

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