Nudeln mit Zitronensauce

Hmm… was wollte ich hier jetzt eigentlich noch?

Ah, ich weiß schon wieder! Aus gegebenem Anlass ein Rezept, und zwar für

Nudeln mit Zitronensauce

Man nehme:

  • Spaghetti, dünne wären besser
  • 1 Zitrone
  • 1 Becher Schlagobers (200ml)
  • Salz, Pfeffer (vorzugsweise weiß, aber ist doch wurscht),
  • fakultativ Muskatnuss, frischer Basilikum,
  • Parmesan

Zubereitung

  1. Kochwasser für Spaghetti aufsetzen, Obers in einem Topf  heißmachen (aber nicht kochen)
  2. Zitrone heiß waschen, Schale abreiben — es muß aber nicht  die komplette Schale sein — geriebene Schale unter das Obers rühren.
  3. Und entweder die Zitrone mit der Zitronenpresse ordentlich auspressen, oder …
  4. (In Ermangelung einer Zitronenpresse) man kann die Zitrone auch in kleine Würfelchen zerhacken, aber das ist eine ziemliche Sauerei und es reicht auch, wenn man die Zitrone einfach mit purer Muskelkraft und roher Gewalt auspresst…
  5. und egal, auf welchem Wege man dazu gekommen ist: den Saft und gegebenfalls auch das kleingeschnittene Fruchtfleisch der Zitrone (aber bitte ohne die Kerne, und vor allem sollte man die weiße Hülle der Zitrone großzügig zu entfernen, das ist nämlich im Endresultat bitter) unter das Obers rühren (dieses sollte aber bitte NICHT KOCHEN!)
  6. Wenn das Nudelwasser siedet, wäre es eine gute Idee, die Spaghetti reinzugeben. Dabei soll hier angemerkt sein, daß kochendes Wasser verdammt heiß ist, und Brandblasen macht, wenn man seine Finger reinhält. Story of my life!
  7. Anstatt die Obers-Zitronen-mischung zum Kochen zu bringen, sollte man nach Gutdünken mit Salz und Pfeffer würzen; Muskatnuss in geringen Mengen gibt dem Endprodukt einen ganz eigenen und wunderbaren Charakter.
  8. Wenn Nudeln fertig, dann Nudeln mit Sauce (die — sollte ich das noch nicht erwähnt haben — besser nicht zum Kochen gebracht worden sein sollte) innig vermischen, sofern vorhanden mit frischem Basilikum abrunden, und mit geriebenem Parmesan servieren.

Von der Anmutung her eher ein sommerlich frisches Gericht, und durchaus außergewöhnlich, wie ich befinde.

Mahlzeit! (ach ja: Long time no see, sicher!  )

[EDIT] Aber noch NICHT ein ganzes Jahr! Ha!

Wer ist die Marionette und wer ist der Marionettenspieler?

Modeselektor with Thom Yorke — This

His love for the buffalo gave him his name

Machen wir’s kurz und textarm:

Es folgt eine Ansammlung von Youtube Videos:
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I aten’t dead. Yet.

Wenn ich schon so selten was poste, dann muß das Informationsangebot wenigstens sehr breit sein.

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pain, therapy and therapy for the therapy

Also „Schmerzen, Therapie und Therapie der Therapie“, ich habe da so die Befürchtung, daß die Überschrift in der verwendeten Sprache unsinnig ist.

pain (Schmerzen)

„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ (Nietzsche, wenn’s wen interessiert)

Ich weiß jetzt, warum mysql von manchen Aposteln als gefährlich angesehen wird.

Denn der Unterschied zwischen
SELECT * FROM table WHERE column = "12345678";
und
SELECT * FROM table WHERE column = 12345678;
ist nicht etwa ein Laufzeitfehler wegen inkompatibler Typen (wie ich mir das eigentlich erwartet hätte), sondern das selbe Ergebnis, allerdings ohne den — unter Schmerzen: mysql erstellt für ein ADD INDEX eine Kopie der Datenbank — auf column definierten Index zu berühren.

In Kurzform: Der Unterschied ist ein Full Table Scan, und das sind gerne mal mehr als 20 Sekunden bei geeigneter Tabellengröße

therapy: Gehirnwäsche

Achtung, Warnhinweis vorweg!

„Verzichten Sie besser darauf, dieses Körperzellen-Rock-Video anzuklicken, das Lied erfüllt nicht nur den Tatbestand der akustischen Körperverletzung, sondern vereint außerdem noch sämtliche der übelsten Ohrwurmqualitäten, bis hin zu dem Punkt, daß die innere Jukebox der Grausamkeiten durch bloßes Erinnertwerden an dieses Machwerk anspringt.
Ich war vor Monaten so dumm, den Link anzuklicken und leide immer noch unter den Spätfolgen.“
— Kommentar von Impertinenzija zu http://www.sueddeutsche.de/kultur/internetvideo-der-woche-guru-und-mantra-gang-1.520514

Dem ist nichts Hinzuzufügen, außer vielleicht, daß die Übung sinnlos ist, wenn man sich nicht mit dem nun folgenden „Virus“ infiziert:

–> http://www.youtube.com/watch?v=AinxiLMtW1M

therapy for the therapy:

Nachdem wir nun alle Zellen unseres Körpers glücklich gemacht haben, bleibt ja nur noch das Problem, wie man diesen verdammten Ohrwurm wieder los wird. Aber die Community hat ja mitgedacht und liefert genug Material, das sollte für die Notversorgung reichen, möchte man meinen. Aber schauen wir uns die uns zur Verfügung stehenden Optionen mal an: Die Metalvariante

–> http://www.youtube.com/watch?v=UrdB–K8mEs
ist leider etwas zu enthusiastisch gesungen, und damit leider nicht hilfreich; die TeSCHnovariante

–> http://www.youtube.com/watch?v=fgUukvDxbqY
ist auch nicht dazu angetan, den Ohrwurm wieder loszuwerden. Und die Schnapsdrosseln hier sind zwar ehrlich, aber sie sindge so schlecht, daß man kaum versteht, was sie da singen… bis man dann versteht, was (und vor allem wie!) sie da singen..

–> http://www.youtube.com/watch?v=Y_JWxHYJtjg
… und überhaupt wird durch Alkohol ja immer alles schlimmer, also auch nur eine temporäre Lösung!

Diese Version des originalen Videos mit sinnvollerer Musik

–> http://www.youtube.com/watch?v=HcEQPdn5Ndg
rettet zwar ein bißchen was, aber… nutzt alles nix. Also… was kann man noch tun, außer sich dem ganzheitlichen Singsang hingeben und zum vor sich hinsummenden Debilzombie zu werden? Man könnte selber was singen, aber „Hänschen Klein“ ist fad, „Die alten RittersLeut'“ sind nicht jugendfrei (zumindest die version, die ich kenne) und dann ist es mit dem bekannten Liedgut bald mal aus…

Die (Er)Lösung(?)

Bleibt nur die Roßkur: Gabber (oder Speedcore oder was auch immer für ein -core das Zeug eigentlich ist), der so schlecht ist, daß er schon wieder gut ist:

–> http://www.youtube.com/watch?v=Pa7SzjL0lHg
Andächtig hören, auch wenn’s anfangs weh tut. Vertreibt Körperzellenohrwürmer zuverlässig…
Yes! Yes! Yes! Yes!
(und ja, ich denke, daß ich ein sehr lustiger Mensch mit unglaublich tiefgründigem Humor bin. Wie hast Du — werter Leser — das nur erkennen können?)

Werbung, die zu Philosophie führt

Man kann über den Hausverstand Billa’scher Prägung sagen, was man will, aber einen Vorteil hat die Sache schon:

„Der Hausverstand“ hat seinen Ruf als die unumstößliche Essenz der Logik wenn nicht vollständig, so doch zumindest in einem sehr weitgehenden Maß eingebüßt. Zumindest sagt uns das der „Hausverstand (nicht der vom Billa)“.

Erster schmerzhafter Bug in ubuntu 10.10

Nachdem mich die Formulierung des Folgenden ca. eine Stunde meines Lebens gekostet hat, die Zielgruppe des Postings (you know who you are) zahlenmäßig eher beschränkt ist, und aufgrund der Aktualität des Themas u.U. die Möglichkeit besteht, Traffic hierher zu ziehen, sodaß ich meine Kampagne, der Jeder Topf findet einen Deckel-King zu werden, wieder aufleben lassen kann … poste ich das jetzt hier.

Kurze Zusammenfassung für die Leute, die sich nicht durch meinen eloquenten Erguss wühlen wollen:

Problem

Ubuntu 10.10, linke Maustaste funktioniert plötzlich nicht mehr. Abstecken, wieder anstecken bringt nix. Rechte Maustaste, scrolltaste, mausbewegung funktionieren. Nur die linke Taste tut nix. Andere USB-Maus hat das selbe Problem.

Lösung

Forum: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1575239 verweist auf https://bugs.launchpad.net/udev/+bug/637208, hier werden aber offenbar zwei unterschiedliche Probleme abgehandelt; eines behandelt A4Tech-mäuse, das andere… alle anderen.

Ganz schneller Fix für den Fall, daß man ohne linke Maustaste aufgeschmissen ist, aber ein Terminal offen hat:
$ sudo rmmod usbhid; sudo modprobe usbhid
Und … ganz wichtig: Das obige in einer Zeile in die Shell klopfen, und „auf einmal“ ausführen, weil wenn man so wie ich eine USB-tastatur hat, dann … geht nach dem rmmod nix mehr (bis man USB-tastatur/maus einmal ab- und wieder angesteckt hat, das lädt das Modul auch🙂 )

Der für die „anderen“ vorgeschlagene Fix ist die Installation von x-input-evdev von http://launchpadlibrarian.net/54205518/xserver-xorg-input-evdev_2.5.0%2Bgit20100822.990540fa-0ubuntu0sarvatt_i386.deb für die 32Bit-Leute, https://launchpad.net/~xorg-edgers/+archive/ppa/+build/1930625/+files/xserver-xorg-input-evdev_2.5.0%2Bgit20100822.990540fa-0ubuntu0sarvatt_amd64.deb für 64bit-installationen; wobei ich die Installation von dem BleedingEdge-Paket nicht ausprobiert habe, aus dem Bugreport geht aber hervor, daß es eine denkbar schlechte Idee ist, die 32Bit-Version auf einem 64Bit-system installieren zu wollen (und wahrscheinlich umgekehrt)…

[update 2010-10-25:]
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/maverick/+source/linux/+bug/636311 dürfte der richtigere Bugreport sein, hier gibt’s auch einen Link auf einen „besser“ zur Distribution passenden Patch, codename aubergine. Der behebt das Problem für alle bisherigen Rückmeldungen, dürfte aber noch das Problem haben, daß der Mauszeiger bei erster Verwendung von „media keys“ nach Position (0,0) springt.
[/update]

[update 2010-12-20] Der Vollständigkeit halber: Irgendwann seit dem letzten Update hat sich das Problem „von selber“ erledigt, die Vermutung ist, daß eines der Kernelupdates der letzten Wochen die tiefere Ursache beseitigt hat. Stellt sich nur noch die Frage, was passiert, wenn man den Aubergine-patch wieder verwirft und zum mainline-kernel zurückkehrt… Aber egal, das ist mir zu viel Arbeit [/update] (und ende der Geschicht)

Meine übliche Leserschaft hat das Folgende weitgehend schon woanders gelesen…
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